Aktuelles

Erstellt: Donnerstag, 4. Juni 2019 

Waldbrand-Briefing!
 
Volles Haus zu einem, für FeuerKrebs eher ungewöhnlichen Thema.
Was hat das Thema mit Einsatzhygiene zu tun?
Ist doch nur Holz und Vegetation.
Alles und auch nichts.
Die „Fachempfehlung Waldbrandeinsatz“, des Deutschen Feuerwehrverbandes behandelt das Thema Einsatzhygiene nur in einem Absatz und beim lesen fühlt man sich in Großvaters Zeiten zurückversetzt.
Eine eierlegende Wollmilchsau gibt es sicher nicht. Daher sind wieder Hersteller von PSA und Equipment gefordert, etwas adäquates zu entwickeln.
 

PDF-Download (Fachempfehlung)

Download – Präsentation Waldbrand-Briefing 2019

Erstellt: Donnerstag, 30. Mai 2019 

“Wie können uns Wissenschaft und neue Technologien unterstützen?”

Dies war Titel unseres Beitrages, im Rahmen eines Vortragsblocks auf der vfdb Jahresfachtagung.
Gemeinsam mit dem Fachbereich Feuerwehren, Hilfeleistungen, Brandschutz (FB FHB) der DGUV und dem Institut für Brand- und Katastrophenschutz Heyrothsberge (IBK), haben wir den rund 250 Teilnehmern dieser Veranstaltung ein rundes Bild über die Thematik “Kontaminationen und Krebsrisiko bei Feuerwehreinsatzkräften” gegeben. Es galt zunächst erst einmal das anwesende Fachpublikum aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren, was uns in jeder Hinsicht gelungen ist. Im Anschluss fand eine, zum Teil kontrovers geführte Diskussion im Forum statt.

Wir bedanken uns bei unseren Co-Referenten Tim Pelzl, Dirk Taeger und Michael Neske.
Ein besonderer Dank gilt Dirk Hagebölling, der die Veranstaltung moderierte.

FeuerKrebs- Da steckt mehr drinnen als man denkt!

Erstellt: Mittwoch, 22. Mai 2019 

FeuerKrebs in Boizenburg

Am Donnerstag, den 21.03.2019, fand der erste gemeinsame Dienst der Ortswehren der Stadt Boizenburg/Elbe im Jahr 2019 statt. Die Organisatoren haben sich für diesen Tag ein besonderes Thema einfallen lassen und luden Marcus Bätge, Mitbegründer und Dozent der Initiative FeuerKrebs ein. Diese engagiert sich seit 2014 für die Anerkennung einiger Krebskrankheiten als Berufskrankheit von (Berufs-)Feuerwehrleuten.

Nachdem sich Marcus kurz vorgestellt hat, folgte ein interessanter Vortrag über die Gefahren, die auch nach der eigentlichen Gefahrenabwehr auf den Feuerwehrmann und sein Umfeld einwirken können. Denn durch die Gefahrstoffe, denen sich die Feuerwehrleute aussetzen ist das Risiko einer Krebserkrankung deutlich erhöht, wie aus diversen Studien hervorgeht. Dabei sind vor Allem die Rußpartikel, die teilweise auch durch die Schutzkleidung über die Haut in den menschlichen Organismus eindringen können, ein großes Risiko. Marcus zeigte uns an einigen Beispielen, wie eine korrekte Einsatzstellenhygiene aussehen kann und wie sie auf keinen Fall aussehen sollte.Im Anschluss wurde noch die Gelegenheit gegeben, sich mit Marcus auszutauschen, ehe er dann wieder den Heimweg nach Hamburg antrat.

Wir möchten uns nochmals für diese lehrreiche Veranstaltung, welche es so in M-V noch nicht gab, bedanken.

Erstellt: Mittwoch, 22. Mai 2019

Feuerwehr informierte sich über “Feuerkrebs”

Die rund 50 anwesenden Feuerwehrleute staunten nicht schlecht über die Aussagen von Marcus Bätge, einem Hamburger Feuerwehrmann und Mitbegründer von „FeuerKrebs gUG“. Er setzt sich mit seiner Gesellschaft für die Förderung und nachhaltige Verbesserung der Gesundheits- und Arbeitsbedingungen von Feuerwehrleuten ein. Gestützt von zahlreichen wissenschaftlichen Studien machte Bätge deutlich, dass die Themen Brandrauch und Einsatzhygiene in Deutschland bisher doch eher noch zurückhaltend behandelt werden. Nach seinen Worten kann dies im schlimmsten Fall mitunter auch tödlich enden, denn Feuerwehrleute haben ein 30% höheres Risiko an Krebs zu erkranken, als das in anderen Berufsgruppen der Fall ist. Und dennoch stellte Bätge klar: Krebs ist in Deutschland keine anerkannte Berufskrankheit der Feuerwehr.

Auch bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut kommt dem Thema Einsatzhygiene eine immer größere Bedeutung zu. Derzeit ist, maßgeblich durch den Leiter der Zugsanitäter Andreas Dinnes, ein Hygienekonzept ins Leben gerufen worden, welches das Risiko für Erkrankungen senken soll. „Wir sind hier nach vielen Abstimmungsrunden und Gesprächen auf einem sehr guten Wege“, so Dinnes. Dass die Landshuter Feuerwehr dabei auch genau die richtigen Stellschrauben anzieht, offenbarte der gestrige Vortrag eindrucksvoll. So wurden schon fast alle Fahrzeughallen mit einer Quellabsaugung für die Fahrzeugabgase nachgerüstet. Hier fehlen noch die Hallen der Löschzüge Hofberg und Frauenberg, so dass auch hier die Feuerwehrkräfte nicht die Abgase der ausrückenden Fahrzeuge einatmen müssen. Auch in der Atemschutzwerkstatt ist mit der geplanten Erweiterung und Modernisierung eine deutliche Verbesserung zu erwarten.

Alles in allem war es ein beeindruckender, kurzweiliger und gewinnbringender Abend für die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Landshut, vom Kollegen Bätge aus Hamburg zu hören. Denn eines stellte er auch fest „Das Billy Regal brennt überall gleich – egal ob in Landshut, Hamburg oder Shanghai.“

Das Bild zeigt von links: Leiter der Zugsanitäter Andreas Dinner, Stadtbrandrat Gerhard Nemela, Referent Marcus Bätge, Verwaltungsbeirat Rudi Schnur, stellv. Leiter der Zugsanitäter Florian Schwing.

Erstellt: Mittwoch, 01. Mai 2019 

Einfrührung einer Expositionsdatenbank bei der Feuerwehr Hamburg

Infoveranstaltung für Führungskräfte der Feuerwehr Hamburg, am 29. und 30.04., zur Einführung der zentralen Expositionsdatenbank der DGUV. 

Frau Dr. Susanne Zöllner und Herr Dr. Alexander Schneider vom IFA, stellten die Datenbank vor.
Kein „Hexenwerk“ und für jeden nutzbar.

Ab dem 01.07., diesen Jahres wird die Feuerwehr Hamburg als erste bundesweit die ZED einführen. 
Mit diesem Schritt kommt Hamburg seiner gesetzlichen Verpflichtung, nach Gefahrstoffverordnung Paragraph 14 Abs. 3 und 4 nach, Tätigkeiten mit kanzerogenen Gefahrstoffen (Brandrauch) zu dokumentieren und so den Mitarbeitern einen Nachweis (40 jährige Aufbewahrungspflicht) zu ermöglichen. 

Ein weiterer Schritt in Richtung Anerkennung, Wertschätzung und Fürsorgeverpflichtung ist hiermit gegangen. 

Wer schreibt, der bleibt!

https://www.dguv.de/…/zentrale-expositionsdatenba…/index.jsp

PS.: Bei einem Verstoß gegen diese Verordnung, können Bußgelder in Höhe von bis zu 50.000€/Mitarbeiter fällig werden!

Special Report: Firefighters save lives — but now the lives they need to save may be their own

Erstellt: Dienstag, 26. Februar 2019 08:59

Sonderbericht: 
Feuerwehrleute retten Leben – 
jetzt könnte es ihr eigenes sein,
das sie retten müssen!

Zum Bericht

Cancer Is the Biggest Killer of America’s Firefighters

Erstellt: Freitag, 22. Februar 2019 00:00

In den Vereinigten Staaten von Amerika ist es bereits traurige Gewissheit.
Krebs ist die häufigste Todesursache unter den Feuerwehreinsatzkräften.
Bei der Bostoner Feuerwehr werden jeden Monat drei Neuerkrankungen diagnostiziert. 190 Kameraden sind bereits seit 1990 daran gestorben.
Woran wird dieser Umstand fest gemacht? Er wurde untersucht und der Zusammenhang wissenschaftlich festgestellt.
In einem berufsbezogenen Krebsregister dokumentiert.
Dieses sowie die unbürokratische und pauschale Entschädigung nach dem Vorbild aus Kanada brauchen wir, neben einer flächendeckenden Einführung von nachhaltigen Einsatzhygienekonzepten, auch in Deutschland.
#saubersiegt

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Instructiefilm schoon werken brandweer Brabant-Noord

Erstellt: Donnerstag, 21. Februar 2019 08:37

Die Niederlande sind, neben Skandinavien, Vorreiter in Sachen Einsatzhygiene. Bereits 2014 wurde bei den Einsatzkräften in Amsterdam ein System eingeführt und geschult, bei dem Rußpartikel durch so genanntes „rinsing“, benetzen mit Wasser, an die PSA gebunden wurden, um ein zusätzliches Gefährdungspotential der Aufnahme über die Atemwege zu minimieren.

Zum Video

Hier ein weiterer Clip aus den Niederlanden!

Zum Video

VGBF – Vereinigung für Gefahrstoff- und Brandschutzforschung

Erstellt: Dienstag, 19. Februar 2019 08:43

Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen in diesem Jahr, mit Kongress- und Tagungs- Charakter, zu denen wir als Referenten eingeladen sind!

Es macht Sinn, dass sich Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen und Professionen bei diesen Events mittlerweile damit befassen und gemeinsam die Probleme erörtern und Lösungsansätze erarbeiten.

#feuerkrebs #feuerwehrleutegegenkrebs #dfeug #vgbf #dguv #feuerwehr #krebstiftung #berufsfeuerwehrhamburg #bleibtsauberundgesund, #einsatzhygiene
#saubersiegt

VGBF: Herr Bätge, warum ist Hygiene im bereich der Hilfsorganisationen sehr wichtig und welche Motivation ist es das Thema an der VGBF-Fachtagung vorzutragen?

Das Thema Einsatzhygiene und erhöhtes Krebsrisiko hat seit ein paar Jahren endlich auch Deutschland erreicht. Viele Personen befassen sich aus unterschiedlichen Motivationen damit, denn es ist wichtig die politisch und organisatorisch Verantwortlichen an Ihre Fürsorgepflicht zu erinnern. Meine persönliche Motivation ist es zum einen, die Feuerwehreinsatzkräfte über die Gefahren neben den bereits bekannten aufzuklären und ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu wecken. Seminare und Kongresse verbinden dieses Anliegen, denn hier treffen beide Gruppen aufeinander und der Austausch wird in häufig kontrovers geführten Diskussionen gefördert. Informationen und aktuelle Sachstände werden gesammelt und in viele geographische Richtungen verbreitet.

Marcus Bätge, Geschäftsführer gemeinnützige Unternehmergesellschaft FeuerKrebs und Hauptbrandmeister im Bereich des Sicherheitsmanagement, Feuerwehr Hamburg

Feuerkrebs – Facebook | hier: Universität Salzburg – Naturwissenschaftliche Fakultät.

VGBF Fachtagung in Salzburg vom 18.02-20.02.2019

Erstellt: Montag, 18. Februar 2019 08:51

Heute beginnt in Salzburg die 27. Jahresfachtagung der VGBF in Salzburg. Wir dürfen die Veranstaltung mit unseren Beitrag „eröffnen“!
Nicht ohne stolz, den seit der offiziellen Gründung von FeuerKrebs gUG sind gerade einmal knapp 2 Jahre vergangen und obwohl bereits viel angeschoben und teilweise umgesetzt worden ist, liegt noch ein langer und steiniger Weg vor uns.

Wir sind bereit ihn zu gehen!
Gehst Du mit?

Startschuss für eine neue Ära in Elmshorn.

Erstellt: Freitag, 15. Februar 2019 14:46

Ab heute wird das neue Einsatzhygienekonzept der Feuerwehr Elmshorn bei Hamburg, mit 6 hauptamtlichen Kräften, das seit ca. einem dreiviertel Jahr durch die Kameraden ausgetüftelt und immer wieder optimiert wurde, umgesetzt. Dabei ist eine farbliche Kennzeichnung der Boxen für saubere und kontaminierte PSA, in den Farben grün und rot, charakteristisch und eingängig. Als Logistik-Komponente dient ein Pritschenfahrzeug mit Ladebordwand.

Wer nähere Informationen haben möchte, kann sich direkt an die Kameraden wenden.

Wir meinen: copy and paste!

FeuerKrebs übergibt Nachhaltigkeits-Award!

Erstellt: Mittwoch, 13. Februar 2019 11:21

Gestern wurde an der knapp zwei Jahre alten Feuerwache der Stadt Mannheim der Preis für den 1. Platz beim FeuerKrebs Nachhaltigkeits-Award übergeben. Bei der Übergabe lies es sich der Amtsleiter Karl-Heinz Gremm nicht nehmen, die Urkunde persönlich in Empfang zu nehmen.

Zuvor jedoch fand ein allgemeiner Informationsaustausch statt, bei dem wir die Gelegenheit hatten, unsere Arbeit zu präsentieren und uns persönlich vor Ort ein Bild von dem „Mannheimer Konzept“ mit seiner Logistik-Komponente zu machen.

Die anderen Teilnehmer wurden bereits benachrichtigt und werden mit ihren eingereichten Vorschlägen demnächst auf unserer Internetseite präsentiert.

Hier bekommt der Begriff „Nestbeschmutzer“ eine ganz neue Bedeutung!

Erstellt: Dienstag, 12. Februar 2019 12:30

Ein Foto das zur Zeit im Internet zu kontroversen Diskussionen führt.
Dabei ist dies nur eine Momentaufnahme.
Wir wissen nicht, ob die Kollegen gerade erst aus dem Einsatz gekommen sind und lediglich einen Lagebericht abgeben.
Was auch nicht nach dem aktuellen Standard, beim fachgerechten Ablegen der PSA wäre.

Allerdings ist der Umgang damit im Nachgang ein echtes „No Go“.
Bei den vorliegenden Erkenntnissen, einen PSA-Wechsel erst an der Dienststelle zu vollziehen (siehe Kommentar auf der FB-Seite), die Kameraden den Ausdünstungen ihrer Schutzausrüstung auszusetzen und eine Kontaminationsverschleppung ersten Grades zu produzieren, grenzt fast an Vorsatz!

Einzige Vorteile: hier ist die Exposition per Foto dokumentiert und die Führungskräfte haben, wenigstens optisch, eine saubere Weste!

Ottawa Professional Fire Fighters’ Association

Erstellt: Sonntag, 10. Februar 2019 12:17

Mittlerweile machen sich die Feuerwehren, auch bei uns Gedanken über eine frühzeitige Dekontamination bereits an der Einsatzstelle, um die Verschleppung der krebserregenden Stoffe zu minimieren!

Did you know that Firefighters are at much higher risk of acquiring #Cancer than that of the general population? After fires, firefighters now go through the process of ‘decontamination’ to try and reduce the dose of harmful chemicals and contaminants that they are regularly exposed to. Firefighters perform a lot of activities to help keep the citizens of Ottawa safe….Great to see that they are taking the few minutes to protect themselves as well. Photo credits – Scott Stilborn.

Erhöhte Krebsrate auch Jahre nach 09/11 nachgewiesen!

Erstellt: Sonntag, 10. Februar 2019 12:15

So ist in der durchgeführten Studie ein signifikanter Anstieg in der 2. Hälfte des betrachteten Zeitraums zwischen 2005-2012 festzustellen!

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Der Feuerwehr Onlinekongress

Erstellt: Freitag, 08. Februar 2019 14:11

Ab Montag werden wir schlau gemacht!
20 Vorträge aus der Feuerwehrwelt.
Wir alle sind gespannt, wie es bei Euch ankommt.

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New Badge of Honor

Erstellt: Freitag, 08. Februar 2019 14:06

Hier noch einmal der Link zu einem der beeindruckendsten Clips zum Thema Kontaminationsverschleppung.

Ab der 7. Minute wird es interessant

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BTL Brandschutz Technik GmbH Leipzig

Erstellt: Sonntag, 17. Februar 2019 12:09

Auch wenn es zwischen den Bundesländern Hamburg und Sachsen manchmal Verständigungsprobleme gibt, wenn es um die Gesundheits- und Arbeitsbedingungen unserer Feuerwehreinsatzkräfte geht, sprechen wir eine Sprache!

Ein guter Austausch und neue Kontakte!

Stäbchen rein, Spender sein!

Erstellt: Donnerstag, 07. Februar 2019 11:59

Weil es immer noch zu wenige tun, weil es ganz einfach ist, weil es jeder kann und weil es Spaß und Genugtuung bringt zu helfen.
Und weil Christiane uns darum gebeten hat!

Heute retten wir Tina!

Elefant oder doch nur eine Mücke?

Erstellt: Donnerstag, 07. Februar 2019 11:56

Auch wenn im Nachhinein kein Gefahrstoff mehr zu ermitteln war, hat dennoch etwas vorgelegen was Beschwerden bereitet hat.
Gerade im Zuge der Diskussion um die Einsatzhygiene, ist man gut beraten, wenn man seiner Dokumentationspflicht nachkommt und die betroffenen Kräfte nicht nur in eine Expositionsdatenbank aufnimmt, sondern auch Dienstunfallmeldungen fertigen lässt.

Diese dienen zum einen der Statistik, zum anderen jedoch, wie in diesem Fall weil der Stoff nicht bekannt oder bereits verflüchtigt ist, dem späteren Nachweis für mögliche Versorgungsansprüche.

Zwar liegt hier aktuell kein direkter Körperschaden vor, jedoch ist dies nicht ausschlaggebend (Latenzzeit).

Da immer noch nicht klar ist, um welchen Stoff es sich handelt, ist auch seine Latenzzeit, also der Zeitraum zwischen einem verborgenen Ereignis und dem Eintreten einer sichtbaren Reaktion darauf, nicht bekannt.

§ 31 Beamtenversorgungsgesetz des Bundes: Dienstunfall (Auszug)
(1) Dienstunfall ist ein auf äußerer Einwirkung beruhendes, plötzliches, örtlich und zeitlich bestimmbares, einen Körperschaden verursachendes Ereignis, das in Ausübung oder infolge des Dienstes eingetreten ist.

Der Unfallbegriff entspricht im wesentlichen dem üblichen Sprachgebrauch: Es muss ein auf äußerer Einwirkung beruhendes, plötzliches, örtlich und zeitlich bestimmbares Ereignis gegeben sein.

Wer schreibt, der bleibt!

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Wir Feuerwehrleute sind doppelt gefährdet!

Erstellt: Dienstag, 05. Februar 2019 11:53

Nicht nur aufgrund unseres Berufes oder unserer ehrenamtlichen Tätigkeit, sondern auch aufgrund der allgemeinen Rahmenbedingungen in Bezug auf unsere Ausstattung, Ausbildung und Absicherung im Krankheitsfall.
Mehrere Studien belegen, dass Behörden und Arbeitgeber ihrer Verantwortung nicht ausreichend nachkommen, Feuerwehrleute vor dem Risiko einer Exposition gegenüber Karzinogenen, Mutagenen und Reproduktionstoxiken (CMR) zu schützen.

Deshalb fordern wir, auch für Deutschland und Europa, endlich eine Anerkennung ausgewählter Krebserkrankungen für Feuerwehreinsatzkräfte, nach kanadischem Vorbild!

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Heute ist Weltkrebstag

Erstellt: Montag, 04. Februar 2019 11:48

Wir können gemeinsam dafür sorgen, dass es auch in Zukunft noch die Feuerwehr gibt!
Und zwar eine saubere und gesunde.

http://www.feuerkrebs.de/

#feuerkrebs

FeuerKrebs bei der Freiw. Feuerwehr Ahrensburg

Erstellt: Samstag, 02. Februar 2019 12:00

Eben noch bei der Bundeswehr,
hatte ich am gleichen Tag die nächste Veranstaltung! An die 80 Kameradinnen und Kameraden waren trotz Freitagabend erschienen um zu lauschen.

Es war wieder beeindruckend zu sehen, wie interessiert und konzentriert unsere Hinweise aus dem Vortrag aufgenommen wurden.

Freiw.Feuerw. Ahrensburg

Unser gestrige UVV -Dienst (Unfallverhütungsvorschriften) am Freitag den 01.02.2019 auf Gemeindewehrebene stand ganz im Zeichen der Einsatzstellenhygiene und der Vermeidung der Kontaminationsverschleppung bei Brandeinsätzen.

Die Kameradinnen und Kameraden aus den drei Ortswehren der Freiwillige Feuerwehr Ahrensfelde, der Freiwillige Feuerwehr Wulfsdorf, sowie das Team der Wache „Am Weinberg“ inkl. der Löschgruppe Hagen waren in der Wache „ Am Weinberg“ gegen 19:30 Uhr zu diesem Wehrdienst zusammen gekommen.

Marcus Bätge einer der drei Gesellschafter von FeuerKrebs gUG referierte vor einem gut gefüllten großen Saal in der Wache „Am Weinberg“ über dieses so wichtige Thema, welches in den deutschen Feuerwehren erst langsam ins Bewusstsein rückt. Ein Blick zu unseren europäischen Nachbarn beweist, dass man in vielen Ländern schon wesentlich weiter ist, was das Thema Einsatzstellenhygiene und Vermeidung der Kontiminationsverschleppung angeht.

Wir bedanken uns bei Marcus Bätge von FeuerKrebs gUG für seinen Vortrag und möchten diesen hiermit gerne weiterempfehlen!
Vielen Dank!

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.feuerkrebs.de

Ihre Freiwillige Feuerwehr Ahrensburg 
… immer im Einsatz!
Für Sie – für Ahrensburg!

FeuerKrebs bei der Bundeswehr

Erstellt: Samstag, 02. Februar 2019 07:31

Heute einmal beim ganz großen Bruder!
Auch die Bundeswehr bildet Feuerwehren im Bereich der Schiffsbrandbekämpfung aus.
Bei den überwiegend, mittels Dieselkraftstoff befeuerten Anlagen, ist das Risiko zu erkranken ähnlich hoch wie bei Realbränden „draußen“!

Die Abläufe der Ausbildung hier sind allerdings, bedingt durch weit auseinander liegende Örtlichkeiten zur Reinigung des Personals, Umkleiden und wieder aufrüsten der Atemschutzgeräte nicht optimal.

Organisatorische Maßnahmen werden aber nach dem heutigen Termin angegangen.

FeuerKrebs ist jetzt auch „in the Army now!“

Vielen Dank

Erstellt: Samstag, 02. Februar 2019 07:26

Wieder eine Aktion die uns sprachlos macht. Was im Kleinen angefangen hat ist mittlerweile zu einer Art Community geworden. Der Wunsch nach einer „sauberen Feuerwehr“ ist mittlerweile riesig und verbreitet sich rasend schnell. Irgendwann wird auch der letzte merken, dass nicht der schwarze Helm uns als gute Feuerwehrfrau oder guten Feuerwehrmann ausmacht, sondern die Eigenverantwortung für die Umsetzung einer konsequenten Einsatzstellenhygiene !

Danke an den Initiator dieser Spendenaktion Tim Robin und an alle die diese unterstützt haben.

FeuerKrebs zu Gast bei der Feuerwehr Hövelhof

Erstellt: Sonntag, 13. Januar 2019 07:52

Westphalen werden gemeinhin als Sturköpfe bezeichnet. Das stimmt!
Jedoch nur zum Teil. Hier in Höfelhof hat unser Vortrag für die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr, neue Erkenntnisse gebracht. Obwohl bereits alles unternommen wird, um eine nachhaltige Einsatzhygiene hinzubekommen. 
Aber eben nur fast.
62 Kameradinnen und Kameraden, alles Nichtraucher, und niemand aus dem Berufsstand eines Arztes, lauschten den Ausführungen des Referenten aus Hamburg.
Obwohl alle Fahrzeuge immer an der Abgasabsauganlage hängen (bis auf drei) und auch die verschmutzte Schutzkleidung nach den Einsätzen immer meistens gewechselt wird, konnte der Dienstabend, der diesmal ganz im Zeichen der UVV- Unterweisung stand, erfolgreich abgeschlossen werden. Daran änderte auch die Wischprobe von der Sonnenblende des HLF20 nichts.

Außer, dass in naher Zukunft überhaupt erstmalig ein Einsatzhygiene-Konzept erarbeitet werden wird.

Zwei Feuerwehrleute sterben bei Gasexplosion

Erstellt: Samstag, 12. Januar 2019 17:24

In tiefer Trauer sind unsere Gedanken bei den Kollegen und Angehörigen der getöteten Feuerwehrkameraden! Von einer Sekunde auf die andere ändert sich alles. 
Mögen die Schmerzen und der Verlust erträglich und das Gedenken lange frisch bleiben.
Den Verletzten wünschen wir eine schnelle Genesung und eine vollständige Aufarbeitung dieses Traumas.

Ruhet in Frieden Brüder.

En profond deuil, nos pensées vont aux collègues et aux proches des pompiers décédés! Tout change d’une seconde à l’autre.
Que la douleur et la perte soient supportables et que le souvenir reste frais longtemps.
Nous souhaitons aux blessés un prompt rétablissement et un rétablissement complet de ce traumatisme.
Repose en paix frères.

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Abgasalarm bei der Berliner Feuerwehr

Erstellt: Mittwoch, 09. Januar 2019 17:22

Oftmals kontrovers diskutiert!
Erfordernis von Abgas- Absauganlagen oder auch Quellenabsaugungen. Sie sollen beim starten der Fahrzeuge eine Ausbreitung, der als krebserzeugend eingestuften Dieselmotor Emissionen verhindern.
Hier wird wieder einmal auf Kosten der Kameradinnen und Kameraden gespart.
Arbeitsschutz kostet nun einmal Geld liebe Verantwortlichen.

FeuerKrebs empfiehlt eine sofortige Nachrüstung der Anlagen!

Atmet sauber und gesund.

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