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1 Tag her

Feuerkrebs / Fire - Cancer
“Das nordrhein-westfälische Landesumweltamt (LANUV) geht von "Dioxin, – PCB und Furanverbindungen" aus, die über die Rauchwolke in umliegende Wohngebiete getragen wurden. Nach Informationen des Amtes hätten in den betroffenen Tanks unter anderem auch chlorierte Lösungsmittel gelagert, teilte ein Sprecher am Mittwoch mit. Das sei der Ursprung der Giftstoffe.”Die Anwohner werden gebeten Türen und Fenster geschlossen zu halten.Wir laufen da rein, wo andere heraus laufen!Und da fragt wirklich noch jemand nach der Notwendigkeit von Einsatzhygiene?Mögen die getöteten dieser Katastrophe in Frieden ruhen und die schwer- bis schwerst verletzten schnell wieder genesen.Denkt an die Expositionsdatenerfassung!Quelle: Süddeutsche Zeitung Mehr AnzeigenWeniger Anzeigen
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1 Tag her

Feuerkrebs / Fire - Cancer
*Konsequente Einsatzhygiene nicht nur im Brandeinsatz erforderlich!*Denkt auch an die Dokumentation in einem Expositionsverzeichnis (Zentrale Expositionsdatenbank, Susanne Zöllner, DGUV)Am 14.07.2021 kommt es nach Unwettern zu einer verheerenden Hochwasser-Katastrophe, welche es in Deutschland noch nicht gegeben hat.Dutzende Menschen werden von den Fluten mitgerissen oder finden zu Hause im Schlaf überrascht den Tod. Noch Tage danach steht die genaue Zahl der Opfer nicht fest und es gibt Probleme bei der Identifikation der Leichen, soweit man sie überhaupt bislang gefunden hat.Die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung ist beispiellos sowohl bei Sachspenden, als auch bei finanzieller Unterstützung. Hunderte von Freiwilligen brechen in die Katastrophengebiete auf, um zu helfen. Oftmals mit bloßen Händen und einfachen Gummistiefeln sowie qualitativ schlechter und unpassender (Arbeits-) Kleidung.Im Schadensgebiet kommt es mittlerweile, neben einer starken Geruchsbildung aus einem Gemisch von Verwesung, Fäkalien und anderen Gefahrstoffe, bei den Abriss- und Aufräumarbeiten teilweise zu starker Staubentwicklung. Diese Stäube können je nach Material karzinogen (z.B. Asbest) oder anderweitig gesundheitsgefährlich wirken und es besteht die Gefahr der Kontamination und Inkorporation von Auge, Nase, Mund, der oberen und unteren Atemwege und der Haut. Einsatzkräfte berichten von Hustenreiz und Reizungen der Augen und Mund-bzw. Nasenschleimhäute. Weiter wurde von sich auflösenden Sohlen der Stiefel mancher Einsatzkräfte berichtet. Eine erhöhte Gefahr durch unkontrollierten Austritt undefinierbarer Mengen von Chemikalien sowie Pflanzenschutzmitteln ist wahrscheinlich. Des Weiteren wird von offen herumliegenden Propangasflaschen und Austritten von Heizöl berichtet. Abwasser wird teilweise wegen der zerstörten Kanalisation ungeklärt in die Ahr geleitet und läuft bergwärts frei. Es besteht eine Infektions- bzw. Seuchengefahr durch Fäkalien. Schutzmaßnahmen auf Grund von Gefährdungsbeurteilungen sowie sonstige erforderliche Maßnahmen werden nahezu immer noch nicht umgesetzt (PSA, Infektionsschutzprophylaxe, Hygieneregeln, ggf. Dekontamination, PSNV, Ärztliche Nachuntersuchung) und die Helfer sind diesen gefahren schutzlos ausgeliefert. Gefährdung der Helfer im Katastrophenschutz im Ahrtal im Juli 2021 sind immer noch das Wasser, der Boden und Staub, verunreinigt mit– Fäkalien– Baustoffe/ Asbest / Blei/ Glasfaser– Chemikalien/ Lösungsmittel aller ArtEvtl. weiterer Krankheitserreger aus Häusern, Kellern, Lägern und Betrieben. Ein Gefährdungserhöhung durch unbekannte Verunreinigung und Stoffe– neu einsetzendem Regen, Schlammbildung und weiterer Vermengung möglicher Gefahrstoffe.Bei Hitze und Wind vermehrte Staubbildung mit zusätzlicher Aufwirbelung durch Fahrzeuge und Räumungsmaßnahmen in deren Folge es zu Expositionen der Helfer mit unbekannten Schadstoffe und Gefahrstoffmengen kommt.Es sind dadurch vermehrte Reizungen von Atemwegen, der Augen und Haut zu rechnen.Zusätzlich sind Langzeitfolgen analog zu New York 2001, bei den zu erwartenden bei längeren Expositionen nicht auszuschließen.Zur Erinnerung:Durch Langzeituntersuchungen 10 Jahre nach "9/11" ist bekannt, daß bei den damals eingesetzten Rettungskräften erhebliche Langzeitfolgen bestehen. Untersucht wurden 27000 Helfer von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten*– 42% chronische Nebenhöhlenentzündungen– 39% chronische Entzündungen der Speiseröhre– 28% Asthma – Staublunge– 10% alle 3 o.g. Spätfolgen– 10% erhöhtes Krebsrisiko– 9% der Polizisten und 32% der restlichen Einsatzkräfte PTBSFazit:Auf Grund der Erfahrungen aus "9/11" und einer vergleichbaren Belastung von Boden und Luft im Katastrophengebier, sollten Einsatzkräfte und Helfer entsprechend geschützt werden!Durch – Atemschutz (mindestens FFP2, ggf. FFP3 mit Filter) bei Arbeiten im Staub!– Ausrüstung mit dicht sitzender Schutzbrille (DIN-EN-166-3), die bei Einsatz mit Staubbelastung getragen wird.– Ausrüstung mit persönlichem Handdesinfektionsmittel für die Jackentasche zur Standardhygiene im Einsatz– Vorhalten von sauberem Trinkwasser u. Infusionslösung zur Augenspülung bei ReizungenDekontamination nach dem Einsatz mittels– Ablegen der Einsatzkleidung– Standardhygiene und Händedesinfektion– Duschen– Kontaminierte Einsatzkleidung nach dem Einsatz wechseln und nicht im Ruhe- und Essbereich tragen.– Einsatzstiefel wenn möglich mit Wasser abspritzen– Kontaminierte Einsatzkleidung wenn möglich außerhalb des Ruhe- und Essbereichs aufbewahren.– Aktueller Impfschutz der Einsatzkräfte für TetanusZusätzlich zu den allgemeinen Coronamassnahmen.Danke für Euren Einsatz – Bleibt sauber und gesund!The Lancet 2011*Fotoquelle: Hubert Gude (www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/hochwasser-im-ahrtal-mit-dem-wissen-von-heute-haetten-wir-ev…) Mehr AnzeigenWeniger Anzeigen
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5 Tage her

Feuerkrebs / Fire - Cancer
Heute früh an der Feuer- und Rettungswache Innenstadt (F11), der Feuerwehr Hamburg. Mit dem Fahrrad aus Berlin kommend, hat Kay von Chamier über 300 Km zurück gelegt. Mit dieser Aktion unterstützt der 36 jährige Feuerwehrmann unsere Arbeit. Auf seiner letzten Etappe nach Eckernförde wird Kay begleitet von Thorsten Beatzel von F11. Wir sagen danke 🙏 für diese erneut schöne Aktion und wünschen Euch immer eine Handbreit Asphalt unter den Reifen. Danke auch an die Kollegen der Admi, für die standesgemäße Kulisse. Mehr AnzeigenWeniger Anzeigen
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5 Tage her

Feuerkrebs / Fire - Cancer
Sehr cooles Video!Eindrucksvoll und nachvollziehbar.Gerne weiter teilen. Mehr AnzeigenWeniger Anzeigen
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6 Tage her

Feuerkrebs / Fire - Cancer
Es ginge auch ne Nummer kleiner! Solche Fahrzeuge sollten bald Standard an den mittleren und größeren Einsatzstellen sein!Für Eure Gesundheit und Sicherheit.Manchmal können wir echte Previews geben… 😉Dieser GW-Einsatzhygiene wurde durch die Zone de Secours Vesdre-Hoëgene & Plateau in Belgien beschafft und wird bei der Feuerwehr Verviers stationiert.Sobald das Fahrzeug fertig sein wird, stellt es 180 Sätze Einsatzkleidung, drei Duschräume und eine Toilette zur Verfügung. Mehr AnzeigenWeniger Anzeigen
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